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Testflug des Defikopters in Schweden PDF Drucken E-Mail

Der Defikopter ist bereit zum Start. Er trägt den Defibrillator und bringt ihn zu dem Ort des kardiologischen Notfalls. Bild: Delta Computer Management

Das DLR arbeitet derzeit mit mehreren europäischen Partnern an einem neuen Rettungssystem bei kardiologischen Notfällen: Mithilfe eines Multikopters wird ein Defibrillator in kürzester Zeit zur Notfallstelle gebracht und dort abgeworfen, so dass ein Ersthelfer vor Ort die lebensrettenden Maßnahmen ausführen kann. Um zu klären, ob durch den Einsatz des Defikopters Patienten mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen früher defibrilliert werden können als bisher, führte das Karolinska Institut in Stockholm nun gemeinsam mit dem DLR Testeinsätze durch. Dazu wurden zwei Testregionen im Stockholmer Archipel gewählt, über die dokumentierte kardiologische Notfalldaten aus den Kalenderjahren 2006 bis 2013 vorlagen. Sowohl die Orte der kardiologischen Notfälle als auch die Zeitdauer zwischen dem Eingang des Notrufs in der Rettungsleitstelle und dem Eintreffen des Rettungsdienstes waren aus den Daten bekannt.

 

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. Defis retten Leben


Etwas Statistik vorweg: Jeder Mensch verliert im Laufe seines Lebens vier seiner Verwandten oder engen Freunde durch den "Plötzlichen Herztod". In Deutschland fordert er jährlich 100.000 Opfer und kostet die Volkswirtschaft jährlich mehr als 4 Milliarden Euro. Auf Europa betrachtet wäre es so, als würden täglich zwei vollbesetzte Jumbos abstürzen. Und viele, wenn nicht die meisten der Betroffenen könnten gerettet werden! – Gäbe es flächendeckend zugängliche Standorte für Defibrillatoren und informationstechnische Voraussetzungen wie diese im Ernstfall schnell zu erreichen sind.

Der gemeinnützige Verein  definetz e.V. widmet sich diesem Thema.

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STANDORTE

PLANUNG

KOMMUNIKATION

Wo ist ein Defi?

Diese Frage kann kaum jemand beantworten. Für eine erfolgreiche Rettung bleiben nur 3 bis 5 Minuten. Nur dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, einen Menschen ohne bleibende Schäden wieder zu beleben. definetz e.V. erstellt ein bundesweites standardisiertes Kataster über die Standorte.

 

Wo sollte ein Defi sein?

Die Verteilung von Defibrillatoren ist heute eher zufällig. Dabei wäre es wichtig, die Geräte dort zu platzieren, wo sie auch gebraucht werden. definetz e.V. arbeitet mit der Universität Dortmund zusammen um Kommunen, Unternehmen oder anderen Standorten Grundlagen für eine optimale Planung an die Hand zu geben.

 

Wie nutze ich ein Defi?

An vielen Orten und durch viele Initiativen ist das Thema bereits aufgegriffen und wird zum Teil in vorbildlicher Form vermittelt. Die Plattform definetz versteht sich als ein Pool, in dem diese Initiativen und ihre Arbeit gespiegelt und Austausch ermöglicht werden sollen und ergänzt die Öffentlichkeitsarbeit durch eigene Aktionen.

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Letzte Nachrichten

Testflug des Defikopters in Schweden

Der Defikopter ist bereit zum Start. Er trägt den Defibrillator und bringt ihn zu dem Ort des kardiologischen Notfalls. Bild: Delta Computer Management

Das DLR arbeitet derzeit mit mehreren europäischen Partnern an einem neuen Rettungssystem bei kardiologischen Notfällen: Mithilfe eines Multikopters wird ein Defibrillator in kürzester Zeit zur Notfallstelle gebracht und dort abgeworfen, so dass ein Ersthelfer vor Ort die lebensrettenden Maßnahmen ausführen kann. Um zu klären, ob durch den Einsatz des Defikopters Patienten mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen früher defibrilliert werden können als bisher, führte das Karolinska Institut in Stockholm nun gemeinsam mit dem DLR Testeinsätze durch. Dazu wurden zwei Testregionen im Stockholmer Archipel gewählt, über die dokumentierte kardiologische Notfalldaten aus den Kalenderjahren 2006 bis 2013 vorlagen. Sowohl die Orte der kardiologischen Notfälle als auch die Zeitdauer zwischen dem Eingang des Notrufs in der Rettungsleitstelle und dem Eintreffen des Rettungsdienstes waren aus den Daten bekannt.

 

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Ein Ende mit Freude: Spende für Definetz!

Danke für eine wirklich großzügige Spende!
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App aktualisiert

Seit einigen Wochen ist unsere Defi-App bereits auf dem Markt. Inzwischen erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit. In dieses Tagen ist eine neue Version der App für Android-Geräte in den Playstore mit zahlreichen neuen Features eingestellt worden. Unter anderem ist es jetzt möglich Daten per Sprache einzugeben und einen Fotoupload durchzuführen.


 
Defis in niederländischen Bussen

Koninklijke Philips und VDL Bus & Coach haben einen Kooperationsvertrag über die optionale, werkseitige Ausrüstung von VDL-Bussen mit automatisierten, externen Defibrillatoren (AED) unterzeichnet.

VDL Bus & Coach will seinen Kunden auf diese Weise die Möglichkeit geben, Busfahrten für ihre Fahrgäste noch sicherer zu machen. Dabei geht es um Busse für den Stadt- und Regionalverkehr sowie für internationale Busreisen.

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Dr. Christian Fastenrath ist Vorsitzender

Auf der Jahreshauptversammlung wurden zwei Personalentscheidungen einstimmig von den anwesenden Mitgliedern getroffen. Der Kardiologe Dr. Christian Fastenrath übernimmt ab sofort den durch das Ausscheiden von Helga Darenberg Platz als Vorsitzender gemeinsam mit Friedrich Nölle. Im Verein teilen sich bekanntlich zwei Personen das Vorstandsamt. Auch ein neuer Kassierer wurde mit Werner Linnemann bestimmt. Die aus dem Vorstand ausscheidenden Mitglieder Helga Darenberg und Jürgen Krüger wurden von dem neu gewählten Vorstand in dn erweiterten Vorstand übernommen.

Ein ausführlicher Bericht über die JHV folgt in Kürze.


 
Einsatz für Dr. Esser: Definetz ist dabei.

Es war bereits das zweite Mal, dass das Definetz-Mitglied Sebastian Niggemeier sich einen Sonnenbrand im Dienste der guten Sache holte. Bei einem Dreh für den WDR in Bergisch-Gladbach spielte er ein weiteres Mal bei hellstem Sonnenschein das "Opfer" eines Plötzlichen Herztodes. Und da Dreharbeiten bekanntlich etwas länger dauern und auch öfter wiederholt werden, wurde unser Opfer schneller rot, als es ihm lieb war.

Die Sendung, für die definetz e.V. beratend tätig war und auch einen Beitrag leistete, wird im Oktober ausgestrahlt.


 
Definetz setzt gleich zwei Ausrufezeichen vor den Samaritern in Bozen

Bönen/Bozen. Gleich mit zwei Beiträgen ist der Definetz e.V. an einem internationalen Event der Samariter „Samaritan International“ beteiligt. Vorsitzender Friedrich Nölle wird am 28. August 2015 zum Thema Defikopter referieren und zudem einen Workshop zum Thema Bevölkerungsschutz im ländlichen Raum leiten.

 

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DCM entwickelt App für Definetz

Größte Datenbank jetzt als App verfügbar

Bönen/Im Westen. Ja, klappt alles einwandfrei. Jetzt haben alle Eigentümer von Smartphones mit Android-Betriebsystem eine lebensrettende App zur Hand. Definetz e.V. in Bönen bietet eine pfeilschnelle Applikation (entwickelt von Delta Computer Management) an, die ebenso cool und modern ist wie im Notfall auch bei höchster Nervosität leicht handhabbar ist. Es ist die erste, die sich der bundesweit größten Datenbank mit über 20.000 Datensätzen bedient: der des Defi-Katasters von Definetz.

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Magazin BÖNEN HERZSICHER erscheint zu Ostern

Was nützt ein Defibrillator, wenn niemand weiß, wo er zu fnden ist? Dieser Frage müssen sich auch die Initiatoren ders Pilotprojektes "BÖNEN HERZSICHER" stellen. Zwar hat es bis zum heutigen Tag mehr als drei Dutzend Berichte in den lokalen Medien gegeben, aber es fehlt bisher eine Übersicht über das Gesamtprojekt. Diesem Zustand wird nun abgeholfen. Pünktlich zum Osterfest erscheint das Informationsblatt "Bönen Herzsicher" mit umfangreichen Informationen. Auf 48 Seiten wird detailliert berichtet über die Ziele der Aktion, die Standorte der Defibrillatoren und die zahlreichen Unterstützer des Projekts.

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Michael ist der erste Korrespondent

Unaufhörlich nähert sich das Defikataster einer neuen Marke. Es dürfte nur noch wenige Tage dauern, bis 20.000 Datensätze in Deutschlands größtem Verzeichnis dieser Art angezeigt werden können. Da wird die Aktualisierung der bestehenden Einträge immer aufwändiger. Mit Michael Broschart konnte vor einigen Wochen der erste "Korrespondent" gewonnen werden. In dieser Funktion hält der 53jährige Betriebswirt die Angaben aus dem Raum Saarbrücken in der Datenbank aktuell. Das Ziel des Korrespondentensystems ist es, ein flächendeckendes Netz von verantwortlungsvollen Helfern im In- und Ausland zu gewinnen, die für die Pflege der Daten in einem kleinen oder größeren Bereich verantwortlich zeichnen.

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DEFIKATASTER AKTUELL

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